Bauchdeckenstraffung/Abdominoplastik:
Bei der Bauchdeckenstraffung werden nicht nur überschüssige Haut und Fettgewebe entfernt, sondern auch die tiefe Bauchmuskulatur eröffnet. Für die Problemzone Unterbauch erfolgt der Zugang über einen queren Hautschnitt 3cm oberhalb des Schambeins, ähnlich wie beim Kaiserschnitt. Von da aus kann die Bauchdeckenstraffung bis zum Nabel erfolgen. Bei der zusätzlichen Problemzone Oberbauch erfolgt dies auch darüber hinaus bis zum Rippenbogenansatz/Sternum. Die Bauchmuskulatur wird dabei in der Mittellinie durchtrennt, damit die Rectus Fascie gerafft werden kann. Manchmal ist damit auch eine Nabel-Korrektur bzw. Nabelausschneidung mit neuer Positionierung erforderlich. Ein anderer möglicher OP-Zugang, bei dem der Hautschnitt in der Mittellinie verläuft, also vom Rippenbogenansatz/Sternum zum Schambeinhöcker, wird bei Patienten mit Narbenbruch nach medianer Laparotomie zur Bauchdeckenstraffung verwandt. Die Abdominoplastik wird immer in Vollnarkose durchgeführt. Das Risiko der Verletzung von Bauchorganen (Darm, Gefäße) wird bei Vollnarkose minimiert, da eine unvorhergesehene Bewegung des Patienten nicht erfolgen kann.

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